Archiv für September 2008
iLife-Applikationen nicht verschieben!
15. Sep
Bei mir auf dem Mac habe ich im Programme-Ordner einen Unterordner “Medien”, in den ich alles hineingeschoben habe, was mit Multimedia zu tun hat, also auch iDVD, iTunes, GarageBand, etc. Leider habe ich mir damit keinen Gefallen getan, denn ab diesem Zeitpunkt waren alle diese Programme vom Software-Update ausgeschlossen. Das führte z.B. dazu, dass iDVD gar nicht mehr lief.
Deshalb habe ich sie jetzt in den Programme-Ordner zurückgeschoben und dann aktualisiert.
Übrigens: Apple warnt auf seiner Supportseite vor solch einer Verschiebung.
Updates beim Mac deaktivieren
15. Sep
Der Mac nervt ja wesentlich seltener mit seinen Updates als Windows es tut. Und wenn, dann schaltet man ein immer wieder angebotenes Update inaktiv. Apples Supportseite sagt wie das geht.
VHS auf bilinguale DVD
12. Sep
Zur Zeit digitalisiere ich alte VHS-Videokassetten auf DVDs, sofern es sie nicht als fertige DVD-Titel zu kaufen gibt.
Heute hatte ich einen alten Film in Zweikanalton, der nach dem Digitalisieren (mit EyeTV) in Stereo mit zwei Sprachen wiedergegeben wurde (links Englisch, rechts Deutsch). Wenn ich diesen ohne Zögern auf DVD gebrannt hätte, würde die Zweisprachigkeit beim anschließenden Anschauen der DVD etwas gestört haben.
Also habe ich in EyeTV zunächst einmal Bild und Ton getrennt (demuxing im Menü Ablage, Exportieren, Format = MPEG Elementary Streams). Es ergaben sich eine *.mpv (Video) und eine *.mpa (Audio) Datei.
Die *.mpa Datei habe ich dann mit dem Audio-Editor Audacity in zwei Spuren geteilt, dann jeweils eine gelöscht und die andere als Mono-Audio-Datei im WAV-Format exportiert. Dabei den Pegel der englischen Spur noch etwas angehoben, denn er war geringer als der der deutschen Spur.
Die beiden WAV-Dateien habe ich dann mit ffmpegX nach Dolby Digital (*.ac3) konvertiert, mit 228 kBit pro Sekunde, um das Audioformat zu benutzen, das die Mehrzahl der DVD-Player (so sagt man im Netz) abspielen können. Danach konnte ich die Videodatei (*.mpv) wieder mit den beiden Dolby-Audio-Dateien “muxen”, ebenfalls mit ffmpegX. Das Ergebnis war eine neue MPEG-Datei, diesmal jedoch nicht mit einer Stereo-Audio-Spur, sondern mit zwei Dolby-Mono-Spuren.
Schließlich habe ich Windows XP unter Parallels hochgestartet und dort das Programm DVDFlick gestartet. Die MPEG-Datei habe ich importiert und bei jeder Audio-Spur separat angegeben, in welcher Sprache sie aufgenommen ist (Englisch, Deutsch). Jetzt am DVD-Anfang noch ein Menü hinzugeben, das die Auswahl der Sprache erlaubt, danach alles als ISO-Image generieren lassen, fertig ist die bilinguale DVD!
DVDFlick erzeugt am Anfang der DVD ein Menü, das noch wenig schön ist, doch damit kann ich leben. Ich habe sonst keinen freien DVD-Editor gefunden, der es erlaubt, die Sprache der Audiospuren festzulegen. Überhaupt ist DVD-Authoring anscheinend eine durchaus nicht-triviale Aufgabe, wie man an der großen Anzahl von kleinen Tools für diese Aufgabe erkennen kann.
Linux: Neue Dateien finden
11. Sep
Linux kann auf der Kommandozeile ja manchmal etwas nerven. Beispiel: Ich möchte alle Dateien finden, die nach einem gewissen Datum modifiziert wurden. Hier die unvermutete Lösung:
$ touch -d "13 may 2001 17:54:19" /tmp/date_marker $ find . -newer /tmp/date_marker
Etwas seltsam, oder? Erst muss man eine Datei namens date_marker anlegen, damit man das Modifikationsdatum der anderen Files damit vergleichen kann. Naja, wie sagt man hier im Rheinland? “Jeder Jeck ist anders!”
Musik auf dem Mac
08. Sep
Heute bin ich in Urlaub, zu Hause. Zeit für Dinge, die schon lange liegen geblieben sind, wie das Musikmachen zum Beispiel. House of the Rising Sun lässt sich mit ein wenig Experimentieren in einem Tag zusammenstellen. Über die internen Lautsprecher des Mac klingt das Ganze etwas dünn, doch über ein Interface wie das Edirol UA-20 und ein optisches Kabel bringt die Hifi-Anlage ein recht anhörbares Ergebnis:
Comics für seltsame Leute
03. Sep
Schreibe als Freund des Lesers!
02. Sep
Wow, jemand findet Worte, die ich schon immer gesucht habe, um meinen bevorzugten Schreibstil für Dokumente zu beschreiben:
“Write clearly and unpretentiously. Favor a down-to-earth style rather than a stuffy academic one. People understand and appreciate a conversational tone, making them more receptive to the material… Make sure everything you write is something you could hear yourself saying to a friend.”
Das sind die Worte von John Vlissides, einem der vier Mitglieder der GoF. Sie stehen in seinem Buch Pattern Hatching.
97 Sachen für Architekten
01. Sep
Richard Monson-Haefel schreibt mit einer Community gemeinsam ein Buch: 97 Things Every Software Architect Should Know. Wirklich guter Stoff! Erfahrene Architekten werden es lieben, unerfahrene sollten es so oft lesen bis sie jedes einzelne “Thing” bestätigen können.
Zweiter Sprint zu Ende
01. Sep
Das Scrum-Team meines aktuellen Kunden beendet gerade seinen zweiten Sprint. Die Warp-Signatur auf dem Burndown-Chart sieht deutlich besser aus als beim ersten Mal, die gesamte Kurve bewegt sich unterhalb der gestrichelten Linie. Und: Wir konnten zweimal im Sprint je drei Storypoints aus dem Backlog “nachladen” – anscheinend hatten wir zu konservativ geschätzt.
Wenn nur nicht heute am letzten Tag des Sprints einer den Build rot gemacht hätte… naja, das bekommen wir noch hin, denke ich. Übermorgen ist Planning-Meeting für den nächsten Sprint.
Übrigens: Diese Leute aus Dänemark hier erklären locker in 5 Minuten, was Scrum ist:
Sojamilchkaffee
01. Sep
Lange Zeit habe ich mich gefragt, warum Apple kein Java 6 für die “32-bittigen” Macbook Pro/Intel mehr herausbringt – da ich einen MacBook Pro mit Intel Core Duo (32bitter) besitze, und eben leider keinen mit Intel Core 2 Duo. Nun, das scheint sich erledigt zu haben: Es gibt eine freie Java-Implementierung: SoyLatte. Man sollte damit vielleicht keine Swing-behafteten Javaprogramme schreiben, denn sonst startet X-Windows auf dem Mac!
Doch immerhin: Anscheinend läuft immerhin Eclipse Ganymede damit – was will man mehr?





