Im Flow arbeiten! Der Kunde wird es danken!
Das folgende kleine Flash-Video habe ich erstellt, um Ihnen zu zeigen, wie es sich auswirkt, wenn Ihr Team traditionell im Stapel arbeitet (z.B. 5 Sachen spezifiziert, dann 5 Sachen entwickelt) oder wenn es im Flow arbeitet und nur 1 Sache spezifiziert, dann 1 Sache entwickelt, usw.
Der rund eine Minute lange Film zeigt anschaulich, wodurch der Unterschied für den Kunden zu Stande kommt. Mehr über Flow gibt es hier.



vor 1 Monat
Eigentlich ein alter Hut, aber immer wieder instruktiv. Die Frage ist nur, wie man den “Flow” unterscheidet von dem Chaos, das sich (vor allem in größeren Projekten) entwickelt, wenn man darauf vertraut, dass sich der Flow entwickelt (und die anderen leider keine Ahnung haben, wie sich das anfühlt). Apropos, ist es Zufall, oder ist Flow derselbe wie in “Flow: The Psychology of Optimal Experience” von Mihaly Csikszent?
vor 1 Monat
Hallo Markus,
schön wieder von Dir zu hören!
Alter Hut, ja wirklich, eigentlich sollten ihn alle kennen, oder? Im Toyota Production System ist er schon drin (seit 1946 entwickelt, das Buch von Ohno kam 1978 auf Japanisch, 1988 auf Englisch heraus). Doch es dauert immer seine Zeit, bis sich so etwas herumspricht.
Flow unterscheidet man vom Chaos durch den Fokus. Flow ist fokussierte Aktivität pur, das genaue Gegenteil von Chaos. Der Unterschied ist leicht zu spüren (einfach messen, an wieviele Dinge Du im Moment gleichzeitig denkst, wie lange Du die Aufmerksamkeit auf ein Ding richten kannst und ob Dich das Energie kostet oder nicht). Wenn die Zahl 1 ist, die Aufmerksamkeit klar ist und es nahezu keine Extra-Energie kostet, dann ist es Flow, kein Chaos.
Die eigentliche Herausforderung ist es, Flow “herzustellen”. Das schafft man am besten mit einfachen Regeln (z.B. “limitiere WIP”), viel Feedback (z.B. durch Transparenz), das dann Diskurs und Verhaltensänderungen auslöst. Flow stellt sich dann von selbst ein.
Die einfachen Regeln findest Du z.B. in Kanban-Systemen. Ende Februar gebe ich ein Kanban-Training – hast Du Lust, dafür nach Köln zu kommen?
An sich ist mit Flow (wie in “Single Piece Flow”, um den es im Video geht) nicht dasselbe wie Flow im Sinne von Mihaly Csikszentmihalyi. Doch ich finde, es ist kein Zufall, dass das eine oft mit dem anderen einhergeht. Flow als psychisches Erlebnis stellt sich oft ein, wenn man im “Single Piece Flow” arbeitet.
Ich habe oben im Artikel noch einen Link auf die Flow-Seite eingefügt.
Gruß, Matthias
P.S.: Sehen wir uns nächste Woche auf der OOP?