MacBook und Mac OS X

Safari wird mein neuer Browser

Bisher war ich äußerst überzeugter Anhänger des Firefox-Browsers. Nachdem mich dieser nun ab und zu mal im Stich ließ und die CPU mit 100% Auslastung belegte, begann ich mir Safari näher an zu sehen. Heute kam Apple’s Update für Safari, und ich muss sagen: Safari wird mein neuer Default-Browser!

  1. Er ist auch bei sehr großen HTML-Dokumenten sehr schnell.
  2. Die Bedienung ist sehr intuitiv, einfach typisch Apple.
  3. Das Durchblättern der Historie der bisher besuchten Seiten ist mit Cover Flow einfach ein Vergnügen.

Die Cover Flow Funktion in Safari

Bild: Cover Flow in Safari

Nur eines werde ich vermissen: Das Firebug-Plugin. Ich hoffe, ich finde so etwas auch für Safari.

Kein Vodafone UMTS nach Mac Update?

Heute meldete sich mal wieder das übliche Apple Update-Programm, und ich akzeptierte das Updaten einiger Komponenten, u.a. habe ich jetzt Leopard 10.5.6. Nach dem Reboot kam ich jedoch mit meinem USB-Stick von Vodafone erst mal nicht mehr ins Internet.

Auf meiner Platte fand sich noch das Installationsprogramm VodafoneMCInstaller.2.11.02.00.dmg.zip. Dieses habe ausgepackt und gestartet, damit die alte Software de-installiert und wieder installiert. Nach einem nochmaligen Reboot ging alles wieder einwandfrei.

Also: Nicht verzweifeln, doch das Installationsprogramm aufheben, das hilft! :-)

Mit zwei Fingern auf dem Trackpad

Wer weiß, was obige Einstellung in den Mausoptionen des Mac bedeutet? Hier die Antwort: Wenn man zwei Finger auf das Trackpad legt und die Trackpadtaste betätigt ist das wie ein Klick auf die rechte Maustaste, die es auf dem Mac-Trackpad nicht gibt. Ganz praktisch und leicht zu lernen!

Nur die Übersetzung ins Deutsche finde ich nicht so gelungen – wer weiß denn schon, was ein “Sekundär-Klick” ist (im Gegensatz zu einem “Primär-Klick” oder so)?

iLife-Applikationen nicht verschieben!

Bei mir auf dem Mac habe ich im Programme-Ordner einen Unterordner “Medien”, in den ich alles hineingeschoben habe, was mit Multimedia zu tun hat, also auch iDVD, iTunes, GarageBand, etc. Leider habe ich mir damit keinen Gefallen getan, denn ab diesem Zeitpunkt waren alle diese Programme vom Software-Update ausgeschlossen. Das führte z.B. dazu, dass iDVD gar nicht mehr lief.

Deshalb habe ich sie jetzt in den Programme-Ordner zurückgeschoben und dann aktualisiert.

Übrigens: Apple warnt auf seiner Supportseite vor solch einer Verschiebung.

Updates beim Mac deaktivieren

Der Mac nervt ja wesentlich seltener mit seinen Updates als Windows es tut. Und wenn, dann schaltet man ein immer wieder angebotenes Update inaktiv. Apples Supportseite sagt wie das geht.

VHS auf bilinguale DVD

Zur Zeit digitalisiere ich alte VHS-Videokassetten auf DVDs, sofern es sie nicht als fertige DVD-Titel zu kaufen gibt.

Heute hatte ich einen alten Film in Zweikanalton, der nach dem Digitalisieren (mit EyeTV) in Stereo mit zwei Sprachen wiedergegeben wurde (links Englisch, rechts Deutsch). Wenn ich diesen ohne Zögern auf DVD gebrannt hätte, würde die Zweisprachigkeit beim anschließenden Anschauen der DVD etwas gestört haben.

Also habe ich in EyeTV zunächst einmal Bild und Ton getrennt (demuxing im Menü Ablage, Exportieren, Format = MPEG Elementary Streams). Es ergaben sich eine *.mpv (Video) und eine *.mpa (Audio) Datei.

Die *.mpa Datei habe ich dann mit dem Audio-Editor Audacity in zwei Spuren geteilt, dann jeweils eine gelöscht und die andere als Mono-Audio-Datei im WAV-Format exportiert. Dabei den Pegel der englischen Spur noch etwas angehoben, denn er war geringer als der der deutschen Spur.

Die beiden WAV-Dateien habe ich dann mit ffmpegX nach Dolby Digital (*.ac3) konvertiert, mit 228 kBit pro Sekunde, um das Audioformat zu benutzen, das die Mehrzahl der DVD-Player (so sagt man im Netz) abspielen können. Danach konnte ich die Videodatei (*.mpv) wieder mit den beiden Dolby-Audio-Dateien “muxen”, ebenfalls mit ffmpegX. Das Ergebnis war eine neue MPEG-Datei, diesmal jedoch nicht mit einer Stereo-Audio-Spur, sondern mit zwei Dolby-Mono-Spuren.

Schließlich habe ich Windows XP unter Parallels hochgestartet und dort das Programm DVDFlick gestartet. Die MPEG-Datei habe ich importiert und bei jeder Audio-Spur separat angegeben, in welcher Sprache sie aufgenommen ist (Englisch, Deutsch). Jetzt am DVD-Anfang noch ein Menü hinzugeben, das die Auswahl der Sprache erlaubt, danach alles als ISO-Image generieren lassen, fertig ist die bilinguale DVD!

DVDFlick erzeugt am Anfang der DVD ein Menü, das noch wenig schön ist, doch damit kann ich leben. Ich habe sonst keinen freien DVD-Editor gefunden, der es erlaubt, die Sprache der Audiospuren festzulegen. Überhaupt ist DVD-Authoring anscheinend eine durchaus nicht-triviale Aufgabe, wie man an der großen Anzahl von kleinen Tools für diese Aufgabe erkennen kann.

Musik auf dem Mac

Heute bin ich in Urlaub, zu Hause. Zeit für Dinge, die schon lange liegen geblieben sind, wie das Musikmachen zum Beispiel. House of the Rising Sun lässt sich mit ein wenig Experimentieren in einem Tag zusammenstellen. Über die internen Lautsprecher des Mac klingt das Ganze etwas dünn, doch über ein Interface wie das Edirol UA-20 und ein optisches Kabel bringt die Hifi-Anlage ein recht anhörbares Ergebnis:

House of the Rising Sun

Sojamilchkaffee

Lange Zeit habe ich mich gefragt, warum Apple kein Java 6 für die “32-bittigen” Macbook Pro/Intel mehr herausbringt – da ich einen MacBook Pro mit Intel Core Duo (32bitter) besitze, und eben leider keinen mit Intel Core 2 Duo. Nun, das scheint sich erledigt zu haben: Es gibt eine freie Java-Implementierung: SoyLatte. Man sollte damit vielleicht keine Swing-behafteten Javaprogramme schreiben, denn sonst startet X-Windows auf dem Mac!

Doch immerhin: Anscheinend läuft immerhin Eclipse Ganymede damit – was will man mehr?

Steve Jobs: Bleibe hungrig und närrisch

Steve Jobs’ Rede vor den Stanford-Graduierten ist für mich ein faszinierendes Beispiel für kunstvolle Rhetorik. Er erzählt drei Stories aus seinem Leben: Sein College-Abbruch, seine Kündigung bei Apple, seine Begegnung mit dem Tod.

Wenn Sie sich das nächste Mal wie ein Narr vorkommen (so wie ich manchmal in meinen Projekten), dann wissen Sie: Sie sind auf dem richtigen Wege!

Dieses Notebook ist zu dünn

Steve, Du hast dieses Notebook zu dünn gemacht. Lenovo beweist es Dir: